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Bollingen Jona, folgend Uznach, Eschenbach, Zürich etc.

Die Bollinger in Eschenbach und Uznach.  ZUB 10+11  1324-31

Rudolf Bollinger und Johans Snider verkaufen dem Kloster Rüti einen Zehnten bei Eschenbach.

3868. Graf Kraft von Toggenburg, Probst von Zürich, überlässt mit Zustimmung seiner Vettern, der Grafen Friedrich und Diethelm von Toggenburg, das Eigentum der von ihren Lehensleuten verkauften Zehnten zu Diezikon und Eschenbach dem Kloster Rüti.

                                                            1324. Februar 20. Zürich.

Allen, die disen brief sehent oder hörent lesen, künden wir grave Kraft von Toggenburg, probst der chilchen zu Zürich, das Rudolf Bollinger und Johans Snider, burger ze Utzna, eim zehenden ze Dietzingen1, dem man spricht der Meijer zehende, gilt vier stuk ║und hört in die chilchen ze Eschibach2 und von uns lehen ist, mit unser hant und gunst ze köfen hant gegeben dien geistlichen erbern ║ herron dem abt und dem convent des gotzhuses ze Rüti, des ordens von Premonstre, umb drissig pfunt pfennig Zürich gäber münze.

 

1328 ist Rudolf der Bollinger Zeuge zu Eschenbach.

4174.  Graf Kraft von Toggenburg, Probst von Zürich, beurkundet, das Wetzel Löbeler, Schultheiss von Utznach, ein Gütlein zu Eschenbach an das Kloster Rüti kauft.

                                                           1328 November 14.  Utznach

Wir graf Krafft von Toggenburg, chorherre des bistüms ze Constenz und probst des tüms zürich1, tünd kund allen den, die disen brieff sehent oder hörrent lesen, das Wetzel der Löbeler, ..mer burger und schulthess ze Utznach, fúr úns kam und verjach, das er hett gegeben recht und redlich in einem rechten kouff den erbern geistlichen lüten dem abt und dem convent des gotzhus Rüti, des ordens von Premonstrey, ein gütli ze Eschibach für ledig eigen und buwte Heinrich der Spilman von Eschibach2, umb fünf schilling und siben pfund pfenning, der er  leklich gewert ist. Und das die hernach stät belib und ane krank, so geben wir den vorgenannten geistlichen lüten dem abt und dem convent ze der bette des vorgenannten Wetzels des Löbelers disen brief besigelt offentlich mit ünserem insigel. Dis geschah ze Utznach in der statt, do von gottes gebürt waren MCCCXXVIII jare, an dem nechsten mentag nach sant Martis tage, do zegegen waren die nachgeschriben gezügen: Rudolf der Bollinger, Joh. der wirt von Utznang2, Rudolf der Ruhe, H. der Scherer, brüder Johans Schmid und ander erber lüt gnüg.

         Copie: St. A.Z.  Diplomatar Rüti  p. 118

 

1331 verkauft Heinrich der Bollinger und sein Bruder ? einen Zehnten dem Kloster Rüti.

4410.  Graf Kraft von Toggenburg und seine Bruderssöhne Friedrich und Diethelm vergaben den von H. Bollinger aufgegebenen Zehnten zu Lütsbach an das Kloster Rüti.

S.D. (zu 1331.  November 4).

Wir grave Kraft von Toggenburg, tünherre ze Kostenze und bropst ze Zürich, un unsers brüders sune grave Friderich und grave Dietheln kunden ║allen den, di disen brief sehent ald horrent lesen, das Heinrich der Bollinger7, der ║ von uns er und sin brödre ze lehns hatt den zehenden ze Lutensbach8, der drü stuki geveskornes9 jerlichs giltet, fur uns kam und

  1. Die im Mittelalter nicht seltene Vermischung von Vergabung und Verkauf

  2. Eher Gibelsriet nordwestlich von Eschenbach oder Gibel bei Goldingen als Gibel östlich von Wa.. weil der Ort ja in der Kirchhöre Eschenbach gelegen sein muss; vgl. Siegfried-Atlas 232 und 230.

  3. Ein Schmiedberg gibt es sonst nur in der Pfarrei Wattwil im Toggenburg.

  4. Sonst Schaffhauser Rittersgeschlecht; 1332 verkaufen Friedrich, Johann und Berchtold, Rudolf seligen Schwagers Söhne, ihren toggenburgischen Lehens-Zehnten zu Eschenbach; siehe unten.

  5. Lütsbach, nördlich von Eschenbach

  6. Schwarzenbach in Pf. Jonswil (Kt. St. Gallen).

  7. Schon 1324 hatte ein Rudolf Bollinger einen Zehnten zu Dietzingen bei Eschenbach an Rüti verkauft; oben X nr. 3868

Die Bollinger kamen bis nach Zürich. 1319 Rudolf und 1342 Heinrich von Bollingen, beide waren Chorherren am Grossmünster, 1420 – 35 war Heinrich Bollinger von Schmerikon Bürger in Zürich. Von ihm hören wir noch auf S. 18

1350 war die Brandnacht in Rapperswil. Der Zürcher Bürgermeister Rudolf Brun brannte die Stadt nieder und plünderte sie. 60 Männer wurden als Geiseln abgeführt. Zwei Jahre brauchte die Stadt bis sie sich wieder erholt hatte. Nach 1350 gab es keine Bollinger mehr in Rapperswil.

Heinrich Frank von Bollingen ist erstmals bezeugt 1361, wo er urkundet, dass er 2 Güter in Bornhausen dem Abt Friedrich und dem Konvent des Gotteshauses zu Stein verkauft hat. Hier die Urkunde vom
19. Juli 1361.

Nr. 2585.

Heinrich Frank von Bohlingen (Bollingen)1 urkundet, daß er zwei Güter in Bornhausen (in dem willer zu Bornhusen)2 die Böris bebaut, um 50 Pfund Pfennig, Konstanzer Münze, dem Abt Friedrich und dem Konvent des Gotteshauses zu Stein verkauft hatte. Den Kaufpreis hat ihm Konrad Richenbach, Schulmeister zu Stein, an des Konventes statt bezahlt. Das Gotteshaus verpflichtet sich, eine ewige Frühmesse jeden Donnerstag an St. Magnen Altar zu halten und zwei Jahrzeiten mit gesungenen Messen, die eine für Franks verstorbene Mutter an ihrem Todestag und die andere für Frank selber. Von den Gütern ist das größere eigen; das kleinere, welches Lehen von dem Abt Nikolaus und dem Gotteshaus Einsiedeln ist, hat Frank dem Abt aufgegen, und dieser hat es in ein rechtes Zinslehen umgewandelt, von dem auf St. Martins Tag ein halbes Pfund Wachs an die Kammer des Gotteshauses Einsiedeln zu entrichten ist.

Stein, 1361. Juli 19

Stein, 1361, an dem nähsten mäntag vor sant Jacobs tag des meren zwelfbotten.

Original: Pergament 32/24 cm im StA Schaffh.  Nr. 872

Vom Siegel des Frank von Bollingen nur noch die Bänder vorhanden

Regest: Schaffh. UR Nr. 872

Die schriftliche Einwilligung gab Abt Nikolaus erst am 1. Dezember 1362

"Allen den die disen brief ansehent oder hörent lesenkünd ich Heinrich der Frank vo Bollingen und ....für mich und für min erben offentlich mit disem brief dz Ich mit guter Vorbehaltung sini zwei güter gelegen In dem Weiler ze Bornhusen und in sinem Banne selben gut beisamen Bötis buvet, mit huss, mit hofrain und hofstat mit Holz und Wald mit wisen mit äkkern mit wunne mit wald mit allem .... mit alle nützen mit allen rechten ... und mit allerzugehörd uff und Inne ob .... han ze koffend gegeben ....

Ich vorigen Heinrich der Frank min aignen Insigel für mich und für min erben offenlich gehenkt an diesen brief. Der geben war ze  stain in dem jar da man zalt von doz geburt dreizehenhundert Jaren dem ein undsechzigsten Jar an dem nächsten Mäntag vor saint Jacobs tag des meren zwelfboten". Er erwähnt hier ausdrücklich 2 mal "min erben", also hatte er einen Sohn.  S. 30

 

Schaffhauser Urkunden Regesten:  

                                          Bollingen, st. gallische Gemeinde Jona. Heinrich der

                                          Frank von B. 1361  VII 19. 1363 XII 

                                          1. Der Gailinger von B. 1362 IX 29. Conrad Bunter

                                          von B. 1367 II 14. Kelnhof zu B. 1394 II 28, Heinrich

                                          von B 1440 VII 14.

Juli 19.    Stein      Heinrich der Frank von Bollingen übergibt dem Abt Friedrich von St. Georgen

  1361                     in Stein und seinem Gotteshaus seine zwei Güter in dem Willer (Weiler) zu

                               Bornhusen um 50 Pfund Pfening, die ihm Konrad von Richenbach, Schulmeister

                               zu Stein, namens des Konventes übergibt. Zudem sollen Messen gelesen

                               werden an Mangens (Magnus) Altar und dazu zwei Jahrzeiten gefeiert werden.

                               --- Staats- A.

                               Sigel des Heinrich Frank abgefallen                                                         872

Im TUB 6 ist folgende Urkunde von 1362 in der steht: „den Wingarten der zu Steckborn uf Schaitingen zwischen des Franken gut von Bollingen und ... liegt.“
Frau Kielholz von Gossau hat mir geschrieben, dass es im Thurgau kein Geschlechtsname „Frank“ gegeben habe. Somit geht das Heinrich Frank v. Bollingen an.

206                                                                  1362, Juli 14.                                       Nr. 2639

Nr. 2639

Heinrich Bader von Konstanz verkauft den Schwestern Klara und Agnes Goldast von Konstanz, Kloserfrauen zu Feldbach, um 26 Pfund Pfenning Konstanzer einen Weingarten auf Schaitingen bei Steckkborn.

Konstanz. 1362. Juli 14.

Ich, Hainrich der Bader, Cunratz säligen des Baders sun, burger ze Costentz, künd und vergih des offentlich mit disem brief, .... das ich, gesunt libs und mütz, von den erwirdigen in got und gaischlichen frowen, fro Clarun und fro Angnesen, gewestran, Bartholomeus säligen Goldasts, ains burgers ze Costenz, elichen tohtran, die ze Veltpach in dem closter begeben sint und Pfründ da hant, empfangen hab sehs und zwainzig pfund guter pfenning Costentzer müns, .... und das ich inen .... hab ze koffent geben reht und redlich den wingarter der ze Stekboren uf Schaitingen zwischen des Franken gut von Bollingen und Jacob Ruhprehtz gut von Sanat Gallen gelegen ist, und stösset undenan an mins herren gut von Ower und obnan an Hansens des Brotbeken gut von Ratolfzelle, und ain reht zinsaigen ist von dem convent und dem gotzhus ze Maggnowe, järlich umb ainen vierdung wahses, Costenzer gewihtes, der inen darab gat ie uf sant Martins tag ze gebend. Und hab inen och den selben wingarten mit allen nützen, gewonhaiten und rehten und mit aller siner zugehörde gefertget und ufgeben uf offner landstras des riches für ain reht zinsaigen. ....

Doch sol man wissen: Wer disen wingarten inne hat, der ist gebunden, dem obgenannten minem herren ze dienend mit einer beggelhuben, mit ainer schlappen und mit zwain kettenhentschochen, und nit anders ze tünd noch ze gebend. ....

Dirr brief ist ze Costentz geben, do man von Cristes geburt zalt drüzehenhundert jar, darnach in dem zwai und sehzigosten jar, an sant Margarethen abent.

Original: Pergament 34/17 cm im thurg. K.A., Abteilung Feldbach Nr. 95

Siegel leicht beschädigt, rund, 27 mm, mit einem steigenden Bären im geteilten Schild. S HAINRICI DCI BADER (siehe Konstanzer Wappenrolle Nr. 80).

Regest: Krapf Nr. 91, aber unrichtig mit falschem Datum: 11. Juli 7'40

Der Edelknecht Heinrich de Frank von Bollingen hatte vom Kloster Einsiedeln ein Gut in dem Weiler zu Bornhusen zu Lehen. Dieses Gut hat er "durch seiner Seel Heil und auch um Pfenning"  dem Abt und Konvent zu Stein übertragen. Einsiedeln als Lehensherr bestätigt die Uebertragung und gibt das Gut gegen einen Zins von ½ Pfund Wachs zu einem Zinslehen an St. Georgen.  --  Staats. A.

Sigel des Abtes von Einsiedeln; das des Konventes is abgefallen                                                                        907

284                                                         1363, Dezember 1./12.                                            Nr. 2739/40

Nr. 2739

Abt Nikolaus und der Konvent von Einsiedeln (ze den Ainsidellan) bewilligen dem Edelknecht Heinrich Frank von Bohlingen (Bollingen), ein Gut in dem Weiler zu Bornhausen (Bornhusen), ein Lehen von Einsiedeln, das Bötis bebaut, wegen seines Seelenheils und auch um Pfennige dem Abt Friedrich und dem Konvent zu Stein zu geben. Es soll in die Messe gehören, welche dort der Konvent jeden Donnestag An St. Magnens Altar hält. Der Abt verwandelt das Lehen und die Mannschaft, welche sein Kloster an dem Gut hat, in ein Zinslehen, wonach der Konvent zu Stein dem Gotteshaus Einsiedeln nur auf Lichtmeß ½ Pfund Wachs zu entrichten hat.

Einsiedeln. 1363. Dezember 1.

Geben in unserm gotzhus 1363, an dem nehsten fritag nach sant Andrees tag des zwelfboten.

Original: Pergament 29½/20cm im St.A. Schaffh., Nr. 907

Siegel: 1. leicht beschädigt, oval, 42/62 mm. Sitzender Abt mit Krummstab in der Linken, die Rechte erhoben. Darunter Schild mit Andreaskreuz.  NICOLAVS DEI GRA ABBAS SCE MARIE HEREMITAR .. 2. des Konvents, abgerissen.

Regest: Schaffh. UR. Nr. 907.

Vergleiche die Urkunde vom 19. Juli 1361, oben Nr. 2585, wo zuunters 1363 statt 1362 zu schreiben ist.

„Darunter Schild mit Andreaskreuz“ in der obigen Urkunde und Hennyn v. Bollingen „ den man nempt „Turbental“ auf S. 30 sind der Beweis, dass die Neubrunner Bollinger von 1362 von Bollingen Jona, Seebezirk St. Gallen (vom oberen Zürichsee) stammen.

Am 8. Juli 1367 ist ein Vermerk in den Schaffhauser Urkunden Regesten wo bei einem Schiedsgericht unter anderen als Zeugen auftritt: Heinrich des Franken
 

Juli 8.             Stein           Ein Schiedsrecht, bestehend aus Abt Burkhart von Petershausen, Berchtold Probst von Ittingen, und Johannes
                                         Probst von Oehningen, in Gegewart des Freiherrn Ulrich von Klingen, des Ritters Joh. von Randegg, Heinrichs 
1367                              des Franken. Heinrich des Scherrers und anderer, entscheidet über einen Streit des Abtes Friedrich von Stein
                                         und des Abtes Burkard von Wagenhausen. Es handelt sich um ein Gut zu Etzwylen in dem Dorf und einen
                                         Garten vor dem Unterthor in Stein. Diese Liegenschaften werden als Leibgeding des Abtes von Wagenhausen
                                         erklärt, fallen aber nach seinem Tode an das St. Georgenkloster.  -- Staats. A.

                                         Sigel der drei Schiedsrichter.                                                                                                                      937

In der gleichen Urkunde  Nr. 2904 in der Kopie des Orginals: „ritter Hainrich der Frank“.

TUB 6

Nr. 2904                                                         1367, Juli 8.                                                                  425

Stein. 1367. Juli 8.

Nr. 2904.

Abt Burkhard von Petershausen, Probst Berchtold von Ittingen und Probst Johannes von Oehningen entscheiden als erbetene Schiedsrichter einen Streit zwischen Abt Friedrich von Stein und Abt Burkhard von Wagenhausen um ein Gut in Etzwilen, um Gärten zu Stein vor dem untern Tor und einen Keller zu Stein im Kloster und dem Haus am Rhein.

Und ze warem urkůnd aller dirr vorgeschibener ding habin wir vorgenannten, abt Burchart des gotzhus ze Pettershusen und probst Berhtold des gotzhus ze Ittingen und wir, probst Johans des gotzhus zu Öningen, ůnsrů insigel gehenkt an disen brief. Bi disen ůnserm usspruch dirr rihtung warent her Ůlrich von Clingen, frye, her Johans von Raindeg, ritter, Hainrich der Frank, Hainrich der Scherrer, Johans der Boner, Werli der Wirt von Stigon, Hainrich der Berner und ander erber lůt vil.

Dir brief ward geben ze Stain in dem jar, do man zahlt von gotz gebůrt drůzehen hundert jar, und in dem sibenden und sehzigosten jar, an dem nehsten dunstag vor sant Margareten tag.

Original: Pergament 38/20 cm im StA. Schaffh., Nr. 937

Es hangen drei guterhaltene, ovale Siegel. 1. 40/65 mm. Sitzender Abt mit Buch in der Linken und Krummstab in der Rechten. Darunter Wappenschild

 

Das kann nicht Ritter Heinrich der Frank auf Tannegg sein, der ist 1352 umgekommen. Siehe S. 31

Zudem ist Frank von Bollingen 1378 Büger

von Steckborn

                                 TUB 7

                                 Jahr 1378

 

 

 

 

2 Klosterfrauen von Feldbach vermachen 1378 als „Leibgeding“ „zwe wingarten ze Steckborn“, der eine gelegen „uf Schaitingen“ zwischen des Franken von Bollingen und Jacob Ruprechtz Garten. Der eine dieser Weingarten ist schon 1362 in der Urkunde Nr. 2639 zu finden S. 26

134                                                                        1378, Juli 12./14.                                          Nr. 3481/82

Nr. 3482.

Der Abt Wilhelm von Salem und die Äbtissin Ursula Schmerlin von Feldbach gestatten den Schwestern Klara und Agnes Goldast, Klosterfrauen von Feldbach, zwei Weingärten bei Steckborn für die Zeit nach ihr beider Tode ihrer Großnichte (můme) Ursula von Roggwil, die auch in Feldbach Pfründ hat, und denjenigen ihrer Schwestern, die sich ebenfalls später nach Feldbach begäben, als Leibding zu vermachen. Nach dem Tode aller Beteiligten fallen die Weingärten an das Seelamt des Klosters.

Feldbach. 1378. Juli 14.

Wir, Wilhelm, von gottes verhengde abt des gotzhus ze Salmenswille, und fro Ursell Schmerlin, abtissenne des gotzhus ze Veltpach, sant Bernhartz ordens, ... tůnt kunt ...  , daz für ůns kament die erberen frŏwen, fro Clar und fro Angnes, Bartholomes säligen Goldastes elich tochtran, die in daz obgenannt closter ze Veltpach begeben sint und pfründ darinne hant, und offnotent vor ůns, sie hettint zwen wingarten ze Stekboren. wärent ir aígen, der war der ain gelegen uf Schaitingen zwüschen des Franken von Bollingen und Jacob Růprechtz garten; den andern wingarten nemmet man «daz Häslerly», und stosset an die landstrass. Die selben wingarten baid woltint si ordenen, fügen und machen iro můmen Ursellen, Stefans tochter von Roggwille, dů in dem selben closter ze Veltpach begeben ist und pfrůnd darinne hät, von der trúwe und frúndschaft wegen, so sie zů ihr hant.  Die selben tochter er hett bi Ursellen, iro swester tochter. .... Und an den selben stunden ordenotent ... die selben fro Clar und fro Angnes ... mit únser baider hantgetät, gůtem willen und gunst die obgenannten wingarten  ... ir můmen Ursellen von Roggwille und och andren geswústergiden, ob kain ir geswústergid nu ald hernach in daz obgenannt closer gen Veltpach begeben wurd  ...  mit der beschaidenhait, daz die selben frŏwen baid, Clar und

 

20 Jahre später 1398 sind wieder 2 Klosterfrauen von Feldbach, sie haben Reben gekauft in Steckborn. Das eine Stück stosst an Hennyn von Bollingen, den man „nempt Turbental“.

Nr. 4555.

Der Stadtammann Hans Kärder von Steckborn tut kund, daß die Schwestern Elli und Gret Knöllin, Klosterfrauen zu Feldbach, von Klaus Forster und dessen Bruderssohn Uli Sibenbrötli für sich und ihr Kloster 3 Manngrab Reben bei Steckborn gekauft haben.

Steckborn, 1398. März 13.

Ich, Hans Kärder, statamman ze Stekboren, tun kunt ...., dz ich offentlich ze gericht saß uff dysen hüttigen tag. Do quamen für mich und offen gericht dye erbern gaystlichen frŏwen Elli und Gret Knöllin, geswestran und ouch bedsamend closterfrŏwen ze Veltpach, und offnetdent da ..  .., wie sy geköft hettint inen und dem closter umb den fromen Clausen Forster und umb Ülin Siben Brötlin, Clausen Forsters brüdersun, driger manngrab reben, dera zwia gelegen sind an Martins akker, und stossent ainhalb an dye sell frŏwen des closters, andrenthalb an Henvn von Bollingen, den man nempt «Turbental». Das trit mangrab reben ist gelegen uff Schaitingen und stosset ainhalb an Hanser Blarrer von Costentz, andrenthalb an Hennyn in Wolffkeln -- umb ain sum geltz, az si ze beden taillen mit ie triggen manngrab reben ze köffen geben han für recht aigen, also daz nüt dar ab gát, denn der zehend und die stür.

Do daz geschach, do stůnd Claus Forster dar mit sins brůders selgen sun und veriachen des kŏffs ... und battent inen ze erfarn an dem gericht mit ainer urtail, sid si den frŏwen die trig mangrab reben ze köffen geben hetdunt, wie si sú den innen fergen soldunt und ouch dem closter. Do ward ertailt mit gemainen urtail, daz Claus Forster und Üli Siben Brötli die trú mangrab reben uff gäbent an den stab und denn die frŏwen die anpfiengent von dem stab, daz ez den billich kraft und macht hetti ...

Das geschach, und dez ze merrer sicherheit und warem urkund han ich, der amman, min insigel gehenkt and dysen brieff, won ez allez vor mir und offen gericht beschähen ist. Daz geschach und ist dyser brief geben in dem jar, do man zalt von Cristus geburt trúzehen hundert jar, dar nach dem achten und núntzigosten jar, an der nechsten mitwuchen vor Mittervasten.

Original: Pergament 33/19 cm im Thurg StA. Feldbach Nr. 135

Siegel des Ammans, wohl erhalten, rund 28 mm, Schild in Vierpaß, darin drei Rosen

           + S'JOH : DCI : KAERDER : MINIST : DE : STEKBOREN:

Rest: Krapf Nr,. 110

Hennyn heisst Heinrich. Er ist der „Erbe“ von dem Heinrich Frank in der Urkunde Nr. 2585 vonm 19. Juli 1361. 2 mal schreibt er „min erben“. Er hatte Beziehungen zu Neubrunn Turbental, wo schon 1361 „der bollinger buwet“.

 

Für mehr über Turbenthal und Neubrunn klicken Sie hier:  im Turbenthal


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