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      Bollingen bei Ulm 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute gehört Bollingen bei Ulm zur Gemeinde Dornstadt. Aus Gottschald “deutsche Namenkunde“ kommen die Bollinger von ON Blaubeuren.

1218 Ulrich von Bollingen Magister, Kleriker und Notar unter König Friedrich II.

1472 Hans Bollinger Landrichter in Schwaben.

Mitteilungsblatt Ulm Oberschwaben LZ 820/ 22, 1922

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitteilungsblatt Ulm Oberschwaben LZ 820/ 22, 1922

aus: Das Deutschordenhaus im Wandel der Jahrhunderte

....... –eintauschte, ist besonders der Erwerb des Dorfes Bollingen für den Orden wichtig: Am 18. Aug. 1486 verkaufte der Ulmer Bürger Hans Gienger mit Genehmigung des Landkomtours von Franken, Melchior von Neuneck, an die Brüder des deutschen Hauses in Ulm seine Leute und Güter in dem Dorf Bollingen auf der Alb um 2675 fl,*

*Staatsarchiv Stuttgart.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus "Alb-Donau-Kreis", Geschichte und Kultur. S.72

Ortsteil Bollingen

Bollingen liegt 10 km nordwestlich von Ulm, am Albrand über dem felsigen Kiesental. Mit dem Teilort Böttingen beträgt die Markungsfläche 7.36 qkm. 1.35 qkm davon sind bewaldet. Viele Jahrhunderte gehörte Bollingen zur Reichsstadt Ulm und zum Reichskloster Elchingen, es wurde 1802 bayrisch und 1810 würtembergisch, wo es zunächst dem Oberamt Blaubeuren, ab 1938 dem Landkreis Ulm zugeordnet war. Am 1. Juli 1971 wurde es nach Dornstadt eingemeindet.

Bollingen das 1830 erst 370 Einwohner hatte, zählte Anfang 1977 608 Bewohner, davon 111 evangelisch und 497 katholisch. Von den 253 Erwebstätigen arbeiteten 83 in der Land- und Forstwirtschaft. 135 davon sind Berufs-aus-pendler. In Bollingen selbst arbeiten nur 121 Personen. Namhafte gewerbliche Betriebe sind nicht vorhanden. Die 39 Landwirtschaftsbetriebe bewirtschaften eine 5.41 qkm grosse landwirtschaftliche Fläche.

Eine historische Besonderheit waren die Schneckengärten von Bollingen, denn das Sammeln und Mästen dieser als Fastenspeise begehrten Leckerbissen bildete für die arme Bevölkerung der Alb vor allen des Ach- und Lautertals, eine Erwebsquelle. Die Schnecken wurden im Spätherbst in Fässer gepackt und auf Donauzillen nach Wien verschifft. Bis Lichtmess hielten sich die Schneckenhändlerinnen, die bis aus Vorarlberg kamen, in Wien auf, und zogen nach Verkauf ihrer Ware entweder zu Fuss die Donau hinauf, oder schlossen sich Fuhrleuten an, die auf dem Rückweg Salz, Hopfen und Mehl geladen hatten. Noch im Jahr 1855 versandte Bollingen über 100,000 Schnecken, die bis Paris, und andere Orte Frankreichs gingen.

In der neugotischen Pfarrkirche St. Stefan befindet sich ein schönes Tafelbild mit der Anbetung der HL.Drei Könige aus der Spätgotik.


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Homepage last updated on May 15, 2008

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