Koeppe Ursprung - Zallmsdorf Geschichte & Bilder  

Zallmsdorf liegt im Fläming an der Landesverbindungsstraße von Zahna nach Seyda. Es hat eine alte Feldsteinkirche. Die Dorfkirche wurde als einschiffiger, flachgedeckter Bau aus einheimischen Granitfeldsteinen etwa im 14. Jahrhundert erbaut. Sie entsstand vermutlich zur gleichen Zeit wie die jenige im benachbarten Leetza.

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Das Dorf liegt an der Verbindungsstrasse von Wittenberg über Zahna, Gadegast nach Seyda. Es grenzt an Leetza und Gadegast. Gadegast wurde 1385 erstmalig urkundlich erwähnt. Die Schreibweise lautete 1508 Gathegast und 1550 Gategast.

Zallmsdorf wurde als Kolonistendorf von deutschen Bauern, die aus dem Westen her kamen, besiedelt. Die Herren des Landes, der Erzbischof von Magdeburg, die Grafen von Brehna, und der König von Sachsen überliessen den Einwanderern Land zu günstigen Bedingungen.

In der Fläming Gegend fanden die Kolonisten tiefen Wald an in dem verstreut slavische Jäger und Bienenzüchter hausten. Sie gründeten dann Dörfer und kolonisierten das Land "von wilder Wurzel". So ist Zallmsdorf wahrscheinlich un 1459 gegründed worden mit dem ursprünglichen Namen Salmerstorp.

Zallmsdorf mit Blick nach Westen

         

Zallmsdorf mit Blick nach Osten

Aus dem Dreißigjährigen Krieg. - Das Schreckensjahr 1637

Der Pfarrer imbenachbarten Leetza, Fridericus Müller, schreibt: Als ich 1638 die Pfarre bezogen, habe ich von dem Inventario (Bestand) nicht das geringste empfangen. Denn weil 1637 die schwedische Armee lange Zeit in und vor Torgau im Feldlager gelegen, die kaiserliche und kursächsische Armee zu Pretzsch und Klöden ihr Feldlager gehabt, ist alles Getreide vom Felde abgehauen und nach Klöden ins Lager geführt, auch was sonst in der Pfarre ihnen dienlich, mitgenommen worden. Was man nach Zahne gerettet hat, ist daselbst auch, nachdem es die Schweden in Brand gesteckt haben, drauf gegangen.

Und hat wenig Acker also bestellet werden können, denn aus beiden Dörfern Leetza und Zalmsdorf bei meinem Anzug 1638 nicht mehr als 13 Mandel 2 Garben an Winter-und Sommergetreide gefallen (abgeliefert wurden als Gefälle, d.h. Abgaben), welche 6 Scheffel und 8 Metzen geben ; davon noch der 4.Teil der Frau Witwe wegen ihres halben Gnadenjahres zukommt.

Von den Pfarrkindern habe ich zur Saat nicht eine Metze Getreide erhalten, und demnach von dem meinigen besät und zu Brotbedarf teuer bei erstandener großer Teuerrung kaufen müssen den Scheffel Wittenbergisch Maß anfangs für 2, hernach für 3 Reichstaler gutes Geld. Wenn ehrliche Leute mir nicht Vorschub getan, hätte ich das liebe Brot nicht gehabt, mußt ich’s also mit meinem lieben Weib nach dem Gewicht essen und mit Kosent (Bier) oder Most und Wasser verhelsen müssen, darüber ich letzlich in eine große Krankheit geraten.

Es war solches Jahr eine Hungersnot, daß die Leute die Eckern und Leinknotten gemahlen oder rieben und gebacken und gegessen, und sich an das verstorbene Vich und Aas gemacht. Die Soldaten haben Menschen, Hunde und Katzen gefressen. Gott hehüte uns vor solcher Hungersnot weiter in Gnaden.

Quelle:  Auszug aus „Geschichtliche Bilder“ vom Südfläming und aus der Elbe-Elster-Gegend von Oskar Brachwitz 1926

Siehe auch http://www.opitz-hh.de/geschichte/teil5.htm

Siehe Zallmsdorf Kirche für mehr Einzelheiten darüber Zallmsdorf Kirche

Für Einzelheiten über den Fläming siehe den Link zu    Der Fläming

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