The Doose & Bollinger Families in Canada and their ancestors

Notes


First identifiable Bollinger

The first Bollinger of this line was likely born before 1385 (wahrscheinlich vor 1385 geboren).

Chronik der Bollinger von Neubrunn Seite 1:
Im Jahr 1362 vermachten 2 Frauen ihr Gut "ze Nüwbrunnen gelegen, das der Bollinger buwet"
dem Kloster Rüti. Die Kopie der Urkunde aus dem Stadtarchiv Wil s.S. 24

1414 vermachte das Kloster Rüti unter anderem "Unsers Gotzhus eignen hof ze Nübrunnen
gelegen, och mit aller zugehört" dem Kloster St. Gallen.

- Seite 28:
Die 1. Urkunde der Bollinger stammt von 1362. Die Kirchenbücher von Turbenthal sind erst ab 1529 vorhanden. Die Aufzeichnungen in der Chronik der Bollinger von Neubrunn für die Zeit ab 1362 . 1629 sind zusammengetragen von den LA des Stiftsarchivs in St. Gallen, den Zürcher.Steuerbüchern und anderen Quellen, und zeigen, wer wann in Neubrunn gelebt hat.

Herr Dr. Jaeckle schreibt in seinem Buch „Die Lebenslinie“ folgendes:
Der Urgrossvater von Hans Bollinger dem 1458 der Abt von St.Gallen die Vogtei verliehen hat, war bestimmt jener Bollinger der als der Bollinger 1362 das gut ≪gelegen≫ ze Nünbrunnen bebaute. In seinem Umkreis erscheint gleichzeitig ein Heinrich Frank von Bollingen, der, als Edelknecht bezeichnet, auf einen Frank von Bollingen zurück geht, der von Ritter Heinrich von Klingenberg als ≪min diener≫ angeführt wird und ≪ze Tannegge≫, also auf Schloß und Städtchen saß, und der 1352 bei ≪Curwahlen≫ fiel und sein Ross verlor.

1346 bekundet Ritter Heinrich von Klingenberg, dass „sein diener Frank von Bollingen zu Tannegg“ bei dem „zuge nach Bayern 1 ross verloren hat“. Tannegg liegt Neubrunn sehr nahe.  In der Schlacht von Churwalden ist er 1352 umgekommen.

Ferner hatte Heinrich Frank von Bollingen einen Sohn Hennyn von Bollingen, der 1398 in Steckborn Reben besitzt und den man dort ≪nempt Turbental≫. Demnach ist denn gesichert, daß die Herren von Bollingen, deren Burg am Obersee schon um 1259 abgegangen war, zu dieser Zeit in und um Turbenthal gehorstet haben müssen.

Im heutigen Neubrunnertal (zwischen Bichelsee und Turbental) liegt Neubrunn, das nach der obigen Beschreibung zu Tannegg gehörte und wo wir 1362 den 1. Bollinger in Neubrunn finden „ der das Land buwet“. (Chronik der Bollinger von Neubrunn).

Herr Dr. Jaeckle schreibt dazu u. „es ist anzunehmen, dass jener Bollinger von 1362 an der Seite Heinrich Frank von Bollingen ein verbauertes Mitglied des Rapperswiler Ministerialengeschlechtes war... Der niedere Adel vermochte nämlich des öftern nicht mehr als einen Sohn ritterlich auszustatten, und die Töchter wurden den Klöstern zugeführt.“