The Doose & Bollinger Families in Canada and their ancestors

Notes


William Dupré Treadwell

Prof. für analytische Chemie ETHZ - Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
He and his father were US citizens who adopted Switzerland as their home


Frederick Pearson Treadwell

Life
F.P. Treadwell studied chemistry in Heidelberg (Germany) under Robert Bunsen . He graduated with a doctoral degree in 1878 and was lecture assistant to Bunsen from 1878 -1881. Treadwell became Privatdozent in analytical chemistry at ETH Zürich in , Titularprofessor in 1885 , and Ordinarius (full professor) in 1893, a post he held until his sudden death by "heart disease" in 1918. His son William Dupré Treadwell followed him on his position at ETH.

Frederic Pearson Treadwell (1857–1918) was the first American chemist to accept a permanent position at the Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) in Zürich, Switzerland. His love for chemistry made a lasting impact on analytical, inorganic, and physical chemistry, which is still seen today. It was a small ripple in chemistry terms that began 150 years ago, which was relinquished to his son, William Dupré Treadwell (1885–1959), the second American chemist at the ETH. Today this event compares with a tsunami of American chemists who arrive in Switzerland, bringing with them their ideas, creativity, enthusiasm, and spirit of adventure.


Leben:
Frederic Pearson Treadwell wurde am 5. Februar 1857 in Portsmouth, New Hampshire, USA geboren. Sein Vater, ein Handelsschiffskapitän, gewann auf seinen Reisen besondere Verehrung für Europa und brachte daher seinen jungen Sohn zur Ausbildung nach Vevey. Danach ging Treadwell nach Gotha zur Erlernung der deutschen Sprache. In den Jahren 1875 bis 1878 studierte Treadwell in Heidelberg, bei Robert Bunsen, Gustav Robert Kirchhoff, Hermann Kopp und Georg Hermann Quincke. 1878 promovierte er summa cum laude bei Robert Bunsen und war danach während drei Semestern Vorlesungsassistent bei ihm. Neben dem Studium der analytischen Chemie vertiefte sich Treadwell in seiner Heidelberger Zeit eingehend in die klassischen Arbeiten von James Clerk Maxwell und Rudolf Clausius über die mechanische Wärmetheorie. Besonderes Interesse hatte er auch für die Mineralogie und Kristallographie, welche ihn für kurze Zeit als Assistenten von Felix Klein nach Göttingen führte.

Im Jahr 1881 kam Treadwell nach Zürich, wo er zunächst als Privatdozent in das Eidgenössische Polytechnikum eintrat, um unter Viktor Meyers Leitung auf dem Gebiet der organischen Chemie zu arbeiten. Noch im selben Jahr wurde ihm die Stelle eines ersten Assistenten für das analytisch-chemische Praktikum in Meyers Laboratorium übertragen. Damit verbunden war auch ein Lehrauftrag für die Vorlesung über analytische Chemie. Treadwell galt zu jener Zeit bereits als einer der besten Kenner dieses Fachgebiets und ausserordentlich begabter Lehrer. Bereits 1884 wurde ihm als auszeichnende Anerkennung der Professorentitel verliehen.

1893 schuf man an der ETH für Treadwell eine ordentliche Professur für analytische Chemie. Als Ordinarius hielt er Vorlesungen über qualitative und quantitative Analyse und Sondergebiete wie technische Analyse, Gasanalyse, Probierkunde und Chemie für Maschineningenieure und Bauingenieure. Dabei hat Treadwell die an der ETH geübte Tradition, dass der Ordinarius den Laboratoriumsunterricht selbst leite, und nicht dem Assistenten überlasse, besonders hochgehalten. Es verging wohl kein Tag, an dem er nicht mit den Praktikanten über die laufenden Untersuchungen sprach und seine reiche Erfahrung weitergab. In den Jahren 1905 bis 1909 und von 1913 bis 1918 amtete Treadwell als Vorstand der Chemischen Abteilung der ETH. Die Schweiz war ihm mittlerweile zur zweiten Heimat geworden, und im Jahr 1905 erhielt er das Bürgerrecht der Stadt Zürich. Am 24. Juni 1918 verstarb Frederic Treadwell in Zürich. Sein Sohn William Dupré Treadwell folgte ihm in seiner Position als Professor für analytische Chemie an der ETH.